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Einige Antworten auf oft gestellte Fragen

Praktische Tipps für Lektor/inn/en  

Liebe Lektoren und Lektorinnen!

 

Die folgenden praktischen Hinweise, die immer wieder gefragt werden, mögen Ihnen und euch kleine Hilfen sein und dazu beitragen, dieses Seminar in Erinnerung zu behalten.

 1.  Wann komme ich dran?

     Bitte warten, bis das vorangehende Element (z.B. Tagesgebet, Psalm, Credo) zu Ende ist. Dann erst aufstehen und in Ruhe hinausgehen.

 2.  Brüder und Schwestern

     Wenn als Einleitung zu einer Lesung „Brüder“ steht, soll laut Bischofskonferenz „Brüder und Schwestern“ gesagt werden, weil die konkrete Gemeinde angesprochen wird. – Wo dagegen mitten im Text „Brüder“ steht, bleibt es unverändert, weil es der historische Text ist.

 3.  Fürbitten = Gebet der Messgemeinde

     Bitten aus Welt und Kirche vereinigen sich mit unseren aktuellen Anliegen in unserer heutigen, verstehbaren Sprache!

·      Worte, die nicht unserem Sprachgebrauch angehören, durch andere ersetzen

·      Aktuell eingetretene Ereignisse, die allgemein bewegen, unbedingt aufnehmen

·      Wenn sich Messintention eignet, auch aufnehmen

·      Gelegentlich Fürbittenbuch mit persönlichen Eintragungen verwenden (sensibel!)

 4.  Vorbereitung

     Ohne gute Vorbereitung kann der beste Lektor nicht zur Höchstform auflaufen. Daher sollte immer gelten, dass der Text schon im Vorfeld gelesen und somit vorbereitet wird. Das kurze Durchlesen in der Sakristei vor der Messe sollte zumindest bei den Lesungstexten die Vorbereitung nicht ersetzen. Das laute Lesen ist eine gute Möglichkeit, um den Spannungsablauf zu üben.

 5. Vertretungen

     Bitte untereinander Vertretungen vereinbaren, auch wenn viele eingeteilt sind!

     Bei Vertretungen auch Menschen ansprechen, die nicht häufig eingeteilt sind (Liste!).

 6.  Nachwuchs

     Es können nie genug Menschen sein, die die liturgischen Dienste untereinander verteilen. Abwechslung hilft den Zuhörern, lässt aber auch den Lektoren mehr Raum, sich gut vorzubereiten.

     Alle werden gebraucht: Jung und Alt, Langgediente und Neue, Männer und Frauen, …

     Wenn wir oft abwechseln oder Neue ansprechen, ist das keine Abwertung der anderen!!!

 7.  Weiterführende Literatur/Links:

     Schott, Einheitsübersetzung, http://www.predigtforum.at/ (Redemptoristen).

     Siehe die umfagnreiche Link-Sammlung auf http://www.pfarre-weinhaus.at!

     Buchhandlungen mit einer guten religiösen Abteilung (z.B. Herder).  

Harald Rankl und Heinz Kasparovsky